WELCOME

WELCOME – mit Hypnose und Reiki ans Licht der Welt

Waren Sie schon einmal in einem Babyausstatter-Geschäft? Unglaublich, was Sie da heutzutage kaufen können. Man bekommt ja quasi schon Angst, dass aus seinem Kind nichts werden kann, wenn man nicht genau diese Trinkflasche, jenen Windeleimer oder anderes im Kinderzimmer zu stehen hat. BAby kleinDas klingt jetzt vielleicht lustig. Doch fühlen sich werdende Eltern und insbesondere werdende Mütter davon oft stark unter Druck gesetzt. Denn bei all den Ausstattungsthemen bleibt es ja nicht.

Die Medizin bietet heutzutage eine Vielzahl an Testverfahren. Jedes hat vielleicht auf seine Weise Berechtigung. Doch auch hier haben werdende Mütter oft das Gefühl, dass sie ihrem Kind Schaden zuführen, wenn Sie diesen und jenen Test nicht durchführen lassen. Schade, denn schon hier wird vielen Frauen die Kraft bzw. das Vertrauen für eine gelassene Schwangerschaft und angstfreie Geburt genommen. Insofern freue ich mich immer darüber, wenn sich die Frauen auf ihrem kompletten Weg durch die Schwangerschaft und in der Geburt parallel auch durch eine Hebamme begleiten lassen. So werden die Frauen einmal mehr in ihrer eigentlich ursprünglichen Kraft gehalten.  Das ist die eine Seite.

Auf der anderen Seite sehen wir die Psyche der werdenden Mutter und auch ihr Unbewusstes. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine anstehende Geburt Frauen stark mit ihren eigenen Mutterthemen oder im Unterbewusstsein mit „Erinnerungen“ an die eigene Geburt in Verbindung bringt. Das kann unter Umständen belastend sein und den Geburtsvorgang hemmen.
Sie können als Frau rational noch so gut auf die Geburt vorbereitet sein; es scheint da diese unsichtbare Schwelle zwischen Unbewussten zum Bewussten zu geben. In dem Moment wo das Kind auf seinem Weg ans Licht der Welt diese Grenze passiert löst das einen Angstimpuls aus. Jetzt wird es ernst. Der Geburtsvorgang ist nicht mehr zu stoppen. Werde ich die Verantwortung für dieses kleine Wesen tragen können? Wie wird es sein, wenn das Kind eben nicht mehr nur in meinem Bauch ist, sondern fester Bestandteil des alltäglichen Lebens? Solch ein Gedankenimpuls kann unter Umständen wirklich großen Einfluss auf den weiteren Geburtsverlauf nehmen.

Wie kann hier Reiki und Hypnose unterstützen?

Urheber: wavebreakmediamicro / 123RF Lizenzfreie BilderVor etwa einem Jahr lernte ich eine junge Frau bei einem Seminar kennen; hochschwanger. Irgendwie war schnell klar, dass wir mit Reiki vor der Geburt noch einmal einen Moment der Tiefenentspannung und des Krafttankens schaffen wollten. Tatsächlich ging es zwei Wochen vor der erwarteten Geburt darum, wichtige Themen der eigenen Auseinandersetzung mit Vergangenem aus dem Gedankenstrom zu nehmen, quasi übergangsweise in einen Tresor zu legen. So konnte auf unbewusster Ebene wieder ein ganz ursprünglicher Kontakt zu sich selbst und zu dem kleinen Wesen im Bauch entstehen.
Nach der dann folgenden Reiki-Behandlung hat sich das Becken geöffnet und das Baby ist noch am selben Abend in seine endgültige Startposition vorgerückt. Das damals so erfühlen zu dürfen hat mich tief im Herzen berührt. Zwei Wochen später durfte ich die Geburtseinleitung im Kreißsaal mit Reiki unterstützen. Die Geburt selbst verlief dann sehr entspannt.

Um so schöner ist es auch, eine komplette Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung begleiten zu dürfen. So können jeweils aktuelle Ängste, Gedanken und Fragen zeitnah aufgefangen werden. Reiki selbst führt dann zu einer kraftgebenden Tiefenentspannung.
Ich musste immer schmunzeln, wenn das Baby bei Reiki selbst auch komplett entspannt und ruhig war. Das Tönen der Klangschale dann wie ein kleiner Weckruf wirkte, der mit sanften Tritten und Bewegungen kommentiert wurde.

In meiner Arbeit gehe ich ab etwa der 34. Schwangerschaftswoche mit Reiki und Hypnose mental direkt auf die Geburtsvorbereitung ein. Immer und immer wieder kann so der Geburtsweg des Kindes quasi vorgezeichnet werden.

Die alten Vorurteile sollten Sie besser gleich aus dem Kopf streichen: Nein, wer hypnotisiert wurde, ist nicht willenlos und manipulierbar. Niemand verliert unter Hypnose sein Bewusstsein. Wer nicht hypnotsiert werden will, der wird es auch nicht.
Dieser merkwürdige Zwischenzustand zwischen Wachsein und Schlaf ist viel alltäglicher, als Sie vielleicht denken. Die meisten von uns befinden sich sogar mehrfach am Tag  in einer Art von natürlicher Trance. Das ist z.B. der Fall, wenn wir tief versunken in ein fesselndes Buch sind. Oder wir kurz vor dem Einschlafen sind, und nicht mehr sagen können, wie viel Zeit vergangen ist.

Wie wäre es also,

  • das Kind entspannt zur Welt zu bringen?
  • bei der Geburt weniger Schmerzen zu erleben?
  • sich vor allem im Geburtsverlauf sicher und zuversichtlich zu fühlen und aktiv dabei zu sein?
  • sich auf besondere Weise positiv auf die bevorstehende Geburt einzustimmen?

Um darauf hin zu wirken, werden gezielt hypnotherapeutische Methoden eingesetzt, um die Schwangere darauf vorzubereiten, den Geburtsvorgang gut bewältigen zu können. Die  Idee dahinter ist,  den  Zugang  zum  intuitiven  Wissen  und  den  inneren Kraftquellen  zu  ermöglichen,  die  zur  guten  Bewältigung der Geburt eines Kindes notwendig sind und die jeder Frau natürlicherweise zu eigen sind. Durch die Aktivierung dieser Ressourcen kann die Schwangere schon frühzeitig ein Gefühl von Sicherheit und Souveränität für die bevorstehende Geburt gewinnen.

Denn da wo Angst ist, ist auch Verspannung. Und Verspannungen führen zu Schmerzen. Angst bringt das sympathische Nervensystem in Verteidigungshaltung – und das legt dann zunächst „unwichtige“ Funktionen in uns lahm. So wird z.B. das Blut von der Gebärmutter weggeleitet, dorthin, wo es scheinbar überlebensnotwendiger ist. Damit bleibt der Gebärmutterhals angespannt und verschlossen.

Urheber: <a href='http://de.123rf.com/profile_badmanproduction'>badmanproduction / 123RF Lizenzfreie Bilder</a>Hypnose zielt darauf ab, Geburt erst gar nicht mit Schmerz zu verbinden bzw. Schmerz nicht negativ zu bewerten. So ist die Wehe eine Welle, die kommt und geht und auf der man reiten kann. Eine Welle die wichtig ist, das Kind willkommen heissen zu können.
Mir ist es wichtig, die Hypnose dabei jeweils ganz konkret auf die Ängste, das Sprachmuster und Bilderleben der Schwangeren abzustellen. So kann das Unterbewusstsein genau in die Vorstellungskraft gehen, die es braucht, um souverän in die Geburt zu gehen.
Jede Idee, die z.B. aus dem Schwangerschafts-Yoga oder von der Hebamme kommt, kann so wunderbar in die Hypnose eingebettet werden. Die Geburt wird so schon im vorab erlebbar gemacht und ist dann im „Ernstfall“ ganz automatisch abrufbar.

Bewährt hat sich dabei, die Hypnose auch als Audiodatei aufzunehmen. So kann sich die Schwangere jederzeit mit Selbsthypnose unterstützen. Als Frau und Mutter fiel es mir natürlich nicht schwer, auch das Tönen vom Yoga aufzugreifen und ein tiefes, erdiges, ins Becken gehendes „U“ aufzunehmen, was für Willkommen stehen kann und ein kräftiges „O“, was  z.B. das Loslassen signalisiert. Am Ende sind gerade so klare Wörter und Töne das, was die werdende Mutter durch die Geburt trägt.

Auf den Punkt gebracht, bewirkt die Hypnotherapeutische Geburtsvorbereitung:

  • die Möglichkeit, sich Zeit zu nehmen, die Schwangerschaft bewusst zu erleben und die Kontaktaufnahme zum Kind und zu den eigenen inneren Ressourcen bewusst zu pflegen
  • ein gestärktes Selbstvertrauen vor und während der Geburt
  • eine gestärkte Fähigkeit zur aktiven selbstbestimmten Bewältigung des Geburtsvorgangs
  • ein reduziertes Erleben von Erschöpfung und Schmerzen während der Geburt
  • eine verkürzte Geburtsdauer
  • eine schnellere Erholung von der Geburtsarbeit

Ich habe die kleinen, so auf die Welt gekommenen Wesen, als unglaublich tiefenentspannte Babys kennenlernen dürfen. Die jungen Mütter waren in der Geburt souverän und kraftvoll, sowie nach der Geburt sehr viel schneller erholt und vital.

Ich bin zutiefst dankbar, für das große Vertrauen, dass mir hier entgegengebracht worden ist. Ich freue mich darüber, dass die Geburt so als Geschenk angenommen werden konnte, ein Gefühl, das sich mit großer Kraft auf eine schöne Mutter- bzw. Eltern-Kind-Beziehung auswirken wird.

Anke Mehrholz

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *